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Flugplatz Halle / Oppin    Flugplatz                                          06188 Halle / Oppin                           Tel.: 034604 / 3130

                               

Last Update: 28.04.2010

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Aktivitäten zur Luftfahrt im Raum Halle entwickelten sich bereits im Jahre 1908 mit der Gründung des „Sächsisch – Thüringischen Vereins für Luftschifffahrt Halle“. Als der Verkehrslandeplatz „Halle – Nietleben“ im Jahre 1925 eingeweiht wurde, begann eine stürmische Entwicklung der Verkehrsluftfahrt, nach heutigem Verständnis, im Mitteldeutschen Raum. Schon 1926 erwarb die Stadt Halle Land in Schkeuditz, wo bereits ein Jahr später der „Flugplatz Halle – Leipzig“ eröffnet wurde, um der enormen Entwicklung im nationalen Flugverkehr Rechnung zu tragen. Nunmehr entwickelte sich „Halle – Nietleben“ zum Zentrum des Flugsportes mit seiner ganzen Vielfalt. Nach den Jahren des 2. Weltkrieges setzte sich die flugsportliche Entwicklung am Platz in den Jahren von 1952 bis 1968 fort. Mit dem Aufbau von Halle-Neustadt mußte der Flugplatz Halle-Nietleben geschlossen und der Sportflug bis zum Jahre 1971 ausgelagert werden. Nach umfangreichen Standortanalysen und Umweltverträglichkeitsuntersuchungen wurde aus 19 potentiellen Standorten Oppin favorisiert und in den Jahren von 1968 bis 1971 aufgebaut. Es entwickelte sich in Oppin ein flugsportliches Zentrum für den Großraum Halle-Merseburg-Bitterfeld. Alle Felder des Flugsportes waren vertreten. Aufgrund der Konzentration des Flugsportes im Rahmen der GST (Gesellschaft für Sport und Technik) auf eine geringere Anzahl von zentralen und spezialisierten Plätzen wurde der Flugplatz Halle/Oppin, das damalige „Bezirksausbildungszentrum für Flugsport“, zum einzigen zivilen Fallschirmsportausbildungsgelände der DDR umgewandelt. Neben der Fallschirmsprungausbildung für eine Laufbahn in der NVA (vormilitärische Laufbahnausbildung), entwickelte sich in Oppin der Fallschirmsport in seiner vollen Breite. Die Gründung des „Klubs für Fallschirmsport“ im Rahmen des Aeroclubs der DDR leitete eine Entwicklung des Fallschirmsportes, der zwischenzeitlich als Leistungssport betrieben wurde, bis hin zur Weltspitze ein. Im Zeitraum von 1972 bis 1990 wurden von Sportlern des „Klubs für Fallschirmsport“ Halle/Oppin insgesamt 31 Medaillen allein bei Weltmeisterschaften errungen. Die Jahre 1989/1990 mit ihren gesellschaftlichen Veränderungen brachten auch für die „Fallschirmsprungschule der GST Halle/Oppin“, aber auch für den „Klub für Fallschirmsport“ grundsätzliche Veränderungen. Der Flugplatz ging in das Eigentum der Treuhandverwaltung – Abteilung Sondervermögen- über. (Quelle : www.flugplatz-halle-oppin.de)